Unsere
Story

Der Club kommt später. Zuerst waren da ein Hörsaal, ein Student, viele Freunde und eine Idee. Daraus wurde ein bis heute zu 100 Prozent selbstfinanziertes Familienunternehmen.

Die Anfänge
(2001–2011)

Die Idee

Am Anfang stand keine Produktidee, sondern eine Überzeugung. Michael Wihan wollte eine faire & chillige Firma. Wie produziert und gewirtschaftet wird, war ihm wichtiger als das Was.

2001 tüftelt er an der FH Joanneum in Kapfenberg an einem „wirkungsvollen, gesunden Lebenselixier“. Der Name entsteht auf ziemlich untypische Weise. Nach einer durchzechten Studentennacht sitzt Michael am nächsten Tag mit Kater in der Vorlesung, mit dem Wunsch nach Erfrischung. Mit Kava, dem „Getränk des Friedens“ im Kopf und seinem Kollegen Andi neben ihm wurde Michi, Andi und Kava zu MAKAvA zusammengerührt. Seitdem hat sich fast alles verändert. Design, Flasche, Logo. Nur der Name ist geblieben.

Kurz darauf kommt Jan von einer Südamerika-Reise zurück und hat den Mate-Tee im Gepäck. Mate wurde schließlich offiziell Teil von MAKAvA. Michi, Jan und Klaus bezogen eine WG wo weiter an MAKAvA getüftelt wurde.

Die Gründung

2004 macht Michael Ernst und meldet sich als Einzelunternehmer selbstständig. 2005 findet er den Produktionspartner APO Fruchtsäfte in Kärnten. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Kein Wechsel, keine anonyme Lieferkette, seit zwanzig Jahren derselbe Partner. Eine perfekte Symbiose.

2006 machen ein Gründungskredit und die Aufnahme ins ZAT, das Gründerprogramm in Leoben, die erste größere Abfüllung möglich. Kein großer Wurf. Einfach der nächste Schritt. Im selben Jahr wird die MAKAvA GesbR offiziell mit Jan gegründet. Michael bleibt der Mastermind, Jan übernimmt den Vertrieb.

Wachstum und Haltung
(2012 -2021)

Was klein und fein begonnen hat, wächst Schritt für Schritt. Vom Club in die Bars, in die Berge und schließlich in den Handel. 2012 wird MAKAvA zur GmbH, das Produkt ist fertig. Wir schaffen den Sprung in den Lebensmitteleinzelhandel und das Team wächst stetig. 2013 verkaufen wir erstmals über eine Million Flaschen. Aber statt nur zu wachsen, fragen wir uns, wie wir wachsen wollen.

2014 werden wir Pionierunternehmen der Gemeinwohlökonomie, 2015 legen wir unsere erste GWÖ-Bilanz vor. 2016 wurden wir mit dem Trigos-Preis ausgezeichnet. 2017 wird MAKAvA zusätzlich vegan zertifiziert. 2019 beginnen wir, unsere Emissionen über zertifizierte Klimaschutzprojekte zu kompensieren.

Das Produkt bleibt in dieser ganzen Zeit unverändert. Das Logo auch. Der Grundgedanke ist derselbe und wir sind uns treu geblieben. Unaufgeregt, eigenständig, ein bisschen anders.

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(2022–Heute)

2022 ziehen wir ins neue Büro in Graz. 2025 übergeben Michael und Jan das Ruder. Kein Investor, kein fremdes Management. MAKAvA bleibt in der Familie. Christian, Michaels jüngerer Bruder, übernimmt als Geschäftsführer die operative Leitung.

Michael selbst zieht sich nach 25 Jahren zurück. 25 Jahre, ein Produkt und eine Vision, die bis heute trägt. Nicht schlecht für eine Schnapsidee aus dem Hörsaal. Danke, Michael, für alles, was du aufgebaut hast.

2025 holen wir uns unser Marketing zurück ins Haus. Die Marke bekommt Feinschliff, kein Facelift. Wir schrauben nicht am Fundament, sondern polieren nur, was schon lange gut war. Zurück zu den Werten. Wachstum, ja, aber nicht um jeden Preis. Gesellschaftliche Verantwortung, nicht nur auf dem Papier. Das Produkt ist längst fertig. Jetzt geht’s darum, nachhaltig zu skalieren statt einfach nur größer zu werden. Wir wissen, wo wir herkommen. Das merkt man uns wieder an. MAKAvA 3.0, sozusagen.

Seit 2026 gibt’s außerdem eine echte Home Base mitten im 7. Wiener Bezirk. Kein reines Büro, sondern ein Ort, an dem auch mal was los ist. Kommt gern vorbei.